Ein Glas Wasser pro Korb


Die neue green&clean Korbtransport-Spülmaschine von Electrolux Professional / Foto: Electrolux Professional

 

Die neue green&clean Korbtransport-Spülmaschine von Electrolux Professional ist laut Hersteller derzeit die umweltfreundlichste und betriebsgünstigste Korbtransportspülmaschine auf dem Markt. Der Grund dafür liege in der Kombination verschiedener Techniken und Konzepte.

 

Laut Hersteller verbraucht die Maschine 0,4 Liter Wasser bei einem Spüldurchgang pro Korb. „Bisher gehörte der Verbrauch von zirka einem Dreiviertel Liter Wasser pro Korb zu einem der besten Werte“, sagt Thomas Schwelch, Trade Marketing Electrolux Professional. Anwender können mit der Maschine gegenüber konventionellen Modellen bis zu 3.960 Euro Betriebskosten pro Jahr einsparen, wie Electrolux Professional errechnete. Ein Grund dafür: Das Nachspülwasser wird dreifach verwendet. Wenn die Geschirrkörbe dem Ausgang zulaufen und am Schluss den desinfizierenden Nachspülgang mit frischem Wasser absolvieren, fängt die Technik das letzte Nachspülwasser auf und nutzt es ein zweites Mal für den Spülgang einen Schritt davor. Der gleiche Vorgang wird ein zweites Mal vollzogen. Deshalb spricht das Unternehmen von einem „Triple Rinse System“. Technisch wird dies mit zwei Nachspültanks realisiert.

 

Ein weiterer Schachzug sind die gezielt platzierten Wärmetauscher und Wärmerückgewinnungseinrichtungen, die an vier Stellen zum Einsatz kommen, sowie die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe entzieht dem Dampf, der normalerweise von der Maschine in den Raum abgegeben wird, die Energie und setzt sie an anderer Stelle wieder ein. Mit der trockenen, heruntergekühlten Luft wird die Raumluft positiv beeinflusst, die wiedergewonnene Energie hilft, das zulaufende Wasser für den Boiler aufzuheizen. Als Kältemittel wird Kohlenstoffdioxid in der Wärmepumpe verwendet. Electrolux Professional ist laut eigener Angaben der erste Hersteller, der eine solche Wärmepumpe im gewerblichen Bereich von Küchengeräten einsetzt. Kohlenstoffdioxid als Kältemittel habe den Vorteil, dass es klimaneutral und frei zugänglich sei. Durch die Wärmepumpe könne außerdem die Investition in eine direkte Abluftanlage eingespart werden, da der Dampfaustritt reduziert wird.

 

Das Clear Blue Filtersystem entfernt zirka 95 Prozent der Speisereste im Waschtank. Kleine Partikel – etwa Kümmel – werden automatisch durch den Ablauf entfernt, große Partikel landen im groben Filterkorb. Dadurch muss das Wasser im Zirkulationskreislauf nicht so oft ausgewechselt werden. Zusätzlich erhöht sich die Effizienz des Reinigungsmittels.

 

Niedrigere Energie- und Wartungskosten bewirkt das Zero Lime Entkalkungssystem (nicht zu verwechseln mit der herkömmlichen Wasseraufbereitung). Das System säubert und entkalkt auf einfachen Knopfdruck alle inneren Komponenten, die mit Wasser in Berührung kommen. Das heißt, kein Techniker muss mehr kommen, Wartungskosten werden reduziert, und die Leistung – etwa der Heizelemente – wird aufrechterhalten.

 

Einfach für Benutzer und Techniker

Die Touch-Screens der Bedienungsoberfläche der ersten Ebene nutzen selbsterklärende Symbole für die Steuerung. Für den Haustechniker ermöglicht eine Passworteingabe den einfachen Zugang zu den Informationen. Der Servicepartner hat den Vorteil, dass ihn das System rasch zu eventuellen Fehlern führt, wenn er Störungen zu beheben hat oder Wartungsarbeiten durchzuführen sind.

 

Weiteres Plus: das Sicherheitskonzept. Zum einen sorgt die Funktion der Wasch-Safe Control für eine konstante Temperatur von 85 Grad in der Nachspülung und stellt die thermische Desinfektion des Geschirrs und der Selbstreinigung der Maschine sicher. Im Zuge der automatischen Selbstreinigungsfunktion werden auf Knopfdruck die Maßnahmen eingeleitet und der Anwender kann wählen, ob der Innenraum der Maschine „gereinigt“, „gereinigt und desinfiziert“ oder „gereinigt, desinfiziert und entkalkt“ werden soll – immer inklusive der automatischen Türreinigung. Zum anderen hat Electrolux für den Fall, dass ein Fehler auftritt, Notprogramme entwickelt, die vollautomatisch aktiviert werden können, um weiteren Betrieb zu gewährleisten.

 

Aus vier Grundgrößen und der Kombination der Module können Service-Partner die Spülanlage direkt vor Ort zusammenstellen. Bei den Modulen ist keine Laufrichtung vorgegeben und eine Spülmaschine „erkennt“ von selbst, in welchem Spülkonzept sie arbeitet. Dieses Merkmal ermöglicht einfache Erweiterungen und Veränderungen der Anlage. Selbst die Laufrichtung der gesamten Anlage kann erst vor Ort geändert werden.

 

www.professional.electrolux.de

 

Geschrieben am: 16.06.2017